Eine Bandscheiben Therapie muss nicht mit OP enden

Ein Bandscheiben-Vorfall kann eine sehr schmerzhafte Sache sein. Allerdings gibt es zu einer Operation auch eine alternative Bandscheiben Therapie.

Landläufig herrscht die Meinung vor, dass ein Bandscheiben-Vorfall generell sehr schmerzhaft ist. Doch das muss nicht zwangsläufig auch immer der Fall sein. Denn es ist eine Tatsache, dass nicht jeder, bei dem ein Bandscheiben-Vorfall auftritt, diesen auch sofort bemerkt. Oftmals wird ein solches Bandscheiben-Leiden erst durch Zufall entdeckt; und zwar ohne dass der Betroffene etwas davon geahnt hat. Oder es treten erst einige Zeit später Schmerzen auf.

Doch natürlich ist es ebenso möglich, dass ein Bandscheiben-Vorfall sofort starke Beschwerden hervorruft. Wobei hier aber nicht immer gleich zum Skalpell gegriffen wird; denn eine Operation muss nicht zwangsläufig notwendig sein. Eine Bandscheiben Therapie besteht im Allgemeinen zunächst einmal darin, dass der Patient sich schonen muss. Des weiteren ist es üblich, dass der Betroffene Schmerzmittel bekommt. Wärme wird ebenfalls in vielen Fällen empfohlen. Während der akuten Phase ist es ratsam, die Schmerzmittel zu festen Zeiten einzunehmen; und zwar fortlaufend. Dieses Vorgehen bestimmt allerdings der Arzt.

Außerdem ist dann oftmals der Gang zu einem Physiotherapeuten notwendig. Dort lernt der Betroffene in der Bandscheiben Therapie, sich dementsprechend zu bewegen. Unter Umständen zeigt der Fachmann auch Übungen, die zu Hause ausgeführt werden können, um die Beschwerden zu lindern. Es kann sogar geschehen, dass die Schmerzen mit der Zeit von selbst verschwinden, oder zumindest besser werden. Das Problem hierbei ist, dass dies durchaus passieren kann, aber eben nicht muss. Abzuschätzen ist so etwas nicht. Wenn momentan keine Lähmung vorliegt, dann kann eine solche Therapie der Bandscheiben durchaus einige Monate durchgeführt werden. Erst danach sollte man über eine Operation nachdenken.

Positiv ist es, wenn man die Rücken-, sowie Bauchmuskulatur stärkt. Welche sportliche Betätigung infrage kommt, sollte mit einem Arzt abgesprochen werden. Wenn ausgeprägte Muskellähmungen vorliegen, muss man aufpassen. Je länger die Lähmung vorhanden ist, umso niedriger ist die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Rückbildung. Manchmal ist eine Operation also trotzdem unumgänglich.