Blutuntersuchung: Kosten übernimmt die Krankenkasse

Wichtige Aussagen über den Gesundheitszustand eines Patienten liefert die Blutuntersuchung. Kosten hierfür werden von den Krankenkassen übernommen. So können Diagnosen gestellt und abgesichert werden.

Unspezifische Symptome und ein allgemein schlechter Gesundheitszustand müssen dringend durch ausführliche Untersuchungen abgeklärt werden. Wichtige und aussagekräftige Parameter zur Bestimmung der Krankheitsursache liefert ein Blutbild. Nach der Blutabnahme in der Praxis, die in aller Regel im nüchternen Zustand erfolgen sollte, wird das Blut unverzüglich in ein spezielles Labor gebracht. Dort wird es auf die vom Arzt in Auftrag gegebenen Werte hin untersucht. Das Labor übermittelt dem Arzt anschließend die Ergebnisse der Blutuntersuchung. Kosten für die Blutabnahme, den Versand und die Laborleistung werden von den Krankenkassen übernommen. Liegen die Werte vor, dann können sie mit den entsprechenden Referenz- und Normalwerten verglichen werden. Bestimmte erhöhte oder erniedrigte Blutwerte deuten auf erste Krankheitsanzeichen hin. Meistens reicht es nicht aus, nur einen einzelnen veränderten Wert zu betrachten, sondern man muss ihn in Verbindung mit weiteren Blutwerten interpretieren.

Im Blutbild können außerdem Mangelerscheinungen an wertvollen Mineralien und Elektrolyten erkennbar werden. Sobald das Blutergebnis vorliegt, lassen sich gezielte Maßnahmen ergreifen, damit sich der Patient schnell wieder besser fühlt. Selbstverständlich verursacht eine Blutuntersuchung Kosten, was der Krankenkasse gegenüber jedoch schnell gerechtfertigt werden kann, wenn man ihre große Aussagekraft bedenkt. Einige Untersuchungen müssen vom Patienten allerdings aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Das gilt vor allem dann, wenn es keine unmittelbare medizinische Notwendigkeit dafür gibt.

Einige Umstände können die Blutwerte vorübergehend beeinflussen und das Laborergebnis verfälschen. Deshalb ist es manchmal notwendig, dass eine Blutuntersuchung zeitnah wiederholt wird, denn das Blutbild zeigt immer nur den aktuellen Status des Abnahmemoments. Die Blutabnahme erfolgt in der Regel über eine Vene und wird so dosiert, dass der Blutverlust nicht ins Gewicht fällt. Es wird immer nur so viel Blut abgenommen, wie nötig ist. Zur Bestimmung des Blutzuckers genügt beispielsweise schon ein Tropfen Blut.